Außenputze
Mineralische Außenputze sind heute so aktuell wie nie zuvor. Der Grund dafür ist einfach: Durch Energieverknappung, Energieverteuerung und einer immer strengeren Gesetzgebung kommen heute mehr und mehr Dämmsteine beim Wandaufbau zum Einsatz.
Dämmsteine dämmen aber nur, solange sie trocken sind - geschützt vor Regen und Schwitzfeuchtigkeit. Und eben diesen Schutz bieten die mineralischen Außenputz-Systeme. Sie halten auch stärkstem Schlagregen stand, lassen die Wand trotzdem kapillaraktiv und Feuchtigkeit diffundieren. Die Außenwand bleibt trocken, das Dämmverhalten intakt und die Heizkostenrechnung niedrig. Noch etwas kommt hinzu: Jedes Außenputz-System läßt individuelle Gestaltung zu - da ist so gut wie alles möglich! Kratzputz, Reibeputz, Scheibenputz, Kellenwurf und freie Strukturen, verschiedene Körnungen, und über 30 Farbtöne stehen zur Auswahl.
Kurz: Mineralische Außenputz-Systeme bringen dauerhaften, werterhaltenden Schutz und Gestaltung "nach Maß" für jeden Geschmack und jede Fassade!
- Unsere Ober- und Unterputze bestehen aus natürlichen Rohstoffen auf rein mineralischer Basis.
- Durch die mineralische Zusammensetzung ist der gesamte Systemaufbau hervorragend diffusionsfähig; die Wasserabweisung liegt nicht als Film auf der Oberfläche, sondern ist ab Werk homogen im Gesamtgefüge eingemischt - mit der gleichen Lebensdauer wie der Putz selbst.
- Farbige Edelputze werden ab Werk durchgehend in der gesamten Mörtelschicht mit lichtechten Pigmenten vorgemischt. Der Oberputz ist damit nicht nur an der Oberfläche sondern in der Tiefe farbig und bleicht nicht aus.
- Unser Außenputz lädt sich nicht elektrostatisch auf und ist deshalb auch bei hoher Luftverunreinigung verschmutzungsarm.
- Außenputz-Systeme sind durch konstante Güteüberwachung sicher in ihrer Qualität, leicht und zuverlässig zu verarbeiten und stellen heute mehr denn je eine preiswerte und natürliche Lösung für zwei Probleme auf einmal dar: sicherer Wetterschutz und freie Gestaltung.
Vorteile
Instandsetzung und Modernisierung von Fassaden mit mineralischen Edelputzen
Die Ursachen, die eine Instandsetzung oder Modernisierung von Fassaden erforderlich machen können, sind vielfältig. Den größten Anteil bilden Mängel am eigentlichen Bauwerk, die sich auch auf den Außenputz auswirken. Reine Putzschäden wären äußerst selten, müßte man hierzu nicht auch die Mängel zählen, die durch unsachgemäße oder ungeeignete Anstriche oder Beschichtungen entstehen. Neben den reinen Instandsetzungsarbeiten nimmt der Anteil der Fassadenmodernisierung ständig zu. Hierbei wird eine Verbesserung sowohl des optischen Erscheinungsbildes, als auch der bauphysikalischen Eigenschaften - vor allem in Bezug auf den Wärmeschutz - angestrebt.
Eine gewisse Sonderstellung nehmen die in den neuen Bundesländern notwendigen Instandsetzungen der in Plattenbauweise errichteten Gebäude ein. Hier sind neben zusätzlichem Wärmeschutz auch Maßnahmen vonnöten, die zu einer dauerhaften Standsicherheit der äußeren Plattenschale führen.
Die Belange des Umweltschutzes und des damit in Verbindung stehenden Recycling von Baustoffen werden immer bedeutsamer. Deshalb basieren die nachfolgenden Sanierungsempfehlungen auf solchen Putzmaterialien, die vom Rohstoff aus umweltverträglich sind, also auf mineralischen Edelputzen.
Eine eindeutige Klärung, ob eine Instandsetzung oder Modernisierung vorliegt, ist oft nicht möglich. Beiden aber ist gemeinsam, daß zunächst eine genaue Analyse des Schadensbildes erfolgen muß. Nur so kann der Erfolg der geplanten Maßnahmen sichergestellt werden.
Ist jeder Riß ein Mangel?
Einen entsprechenden, allgemein gehaltenen Hinweis auf diese Frage findet man auch in Erläuterungen der einschlägigen Putznorm DIN 18550, Teil 2, in Abschnitt 6.1. Hier heißt es: "Die Oberfläche des Putzes soll frei von Rissen sein. Haarrisse in begrenztem Umfang sind nicht zu bemängeln, da sie den technischen Wert des Putzes nicht beeinträchtigen." Bezogen auf Auswirkungen in bauphysikalischer Hinsicht - dieses betrifft speziell die Wasseraufnahme in Verbindung mit der Hinterfeuchtung und einem evtl. Abfrieren - kann erfahrungsgemäß davon ausgegangen werden, daß bei wasserabweisenden Putzsystemen mit einem Wasseraufnahmekoeffizienten zwischen 0,3 und 0,5 kg/M2 Rißbreiten bis zu 0,3 mm als unbedeutend angesehen werden können, bei schwächeren, wasserabweisenden Putzen mit w-Werten über 0,5 kg/M2 sind auch größere Rißbreiten als unbedenklich anzusehen.
Ab wann ein Riß in optischer Hinsicht als Mangel zu bezeichnen ist, hängt sowohl von der Breite, Häufigkeit und Länge, als auch insbesondere von der mehr oder minder strukturierten Oberfläche und nicht zuletzt auch der subjektiven Beurteilung durch den Betrachter oder Gutachter ab. Im allgemeinen gehen die Sachverständigen davon aus, daß - wenn ein Riß aus etwa 3 m Entfernung nicht mehr gut sichtbar ist - nur eine unwesentliche ästhetische Beeinträchtigung vorliegt.
